
Medical Beauty
Dehnungsstreifen können, neben einer Laserbehandlung, auch mit Mikronadeln effizient gelindert werden. In einer Studie erwiesen sich beide Methoden nicht nur als ähnlich wirksam, sondern auch als etwa gleich sicher — wobei beim Microneedling, im Gegensatz zum Laser, keine Krusten, Hyperpigmentierungen oder Schmerzen nach dem Eingriff auftraten.
Strae distensae (SD), auch allgemein als Dehnungsstreifen bekannt, treten in zwei Versionen auf: zum einen als Striae Rubia, erythematöse und damit rötliche Streifen, und zum anderen als Striae Alba, hypopigmentierte und damit weißliche Läsionen. Die mitunter sehr auffälligen Streifen können von Patenten als sehr belastend empfunden werden und beeinflussen damit die Lebensqualität enorm. Dennoch fehlt es an effizienten Therapiestrategien; bisher sind nur die selektive Photothermolyse und die fraktionierte Photothermolyse (Fraxellaser) wirksam und gleichzeitig sicher.
Dermatologen setzen immer häufiger minimal-invasive Verfahren zur Behandlung diverser Hautläsionen ein. Dazu zählt auch das Microneedling, beispielsweise zur Therapie von Aknenarben. Die Mini-Nadeln können ebenfalls Dehnungsstreifen mindern[1,2]. Ob nun eigene Laserbehandlung oder ein Microneedling Dehnungsstreifen effizienter entfernen kann, untersuchten die Autoren um Ana Paula Naspolini in ihrer Studie.
Mithilfe von Mikroneedling können wir feine Linien der Haut aus der Tiefe effektiv auffüllen und sie dadurch sichtbar festigen und straffen.
Aufgrund winzigster Verletzungen der Haut wird durch Mikroneedling die körpereigene Wundheilung aktiviert, genauso wie die Bildung von Kollagen und Elastin. Zudem steigt durch diese Anwendung nachweislich die natürliche Produktion von Hyaluronsäure in der Haut.
Im Anschluss an die Mikroneedling-Behandlung kann die Haut weitere pflegende Wirkstoffe bestmöglich aufnehmen. Deshalb empfehlen wir im zweiten Schritt eine kosmetische Versorgung mit Anti-Aging-Präparaten, etwa mit Hyaluronsäure oder speziellen vitalisierenden Cremes.
Was ist Mikroneedling?


